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Praktische Ausbildung
1. Lehrjahr

Zu Beginn der Lehre, wird dem Lernenden die Grundlage der Zeichentechnik vermittelt. Dabei lernt er die verschiedenen Linienarten zu unterscheiden, was diese Bedeuten und wie sie eingesetzt werden können. Weiter wird ihnen aufgezeigt welche Hilfsdarstellungen zum klareren Verständnis einer Zeichnung beigezogen werden können und wie diese Normgerecht zu vermassen und beschriften sind.

Nach einem Vertiefungspraktikum wird die Grundausbildung mit dem Erlernen der Konstruktionstechnik fortgesetzt. Hierbei wird ihnen vermittelt, wie ein Projekt aufgebaut werden muss, was eine Konstruktionsarbeit alles beinhalted und was auf keinen Fall ausser Acht gelassen werden darf. Diese Zeit der Grundausbildung ist eine sehr intensive Zeit, wo die Arbeit im Team sehr wichtig ist.
Im Anschluss an die Grundausbildung erfolgt noch im selben Lehrjahr das Werkstattpraktikum. Hier wird ihnen alles Wissenswerte über das Feilen, Bohren, Fräsen, Drehen, etc. beigebracht. Alles Arbeitstechniken, welche ihnen später das Arbeiten auf ihrem Beruf vereinfachen soll.


2. Lehrjahr



In diesem interessanten Jahr, werden sie alle gelernten Grundlagen in die Praxis umsetzen können. Dabei besuchen sie verschiedene Abteilungen wie die Werkzeugausgabe, die Schlosserei, der Vorrichtungsbau etc. Im Abschluss an ihre Werkstatterlebnisse werden sie im Letzten Semester dieses Lehrjahres, wieder zurück in die Zeichnerschule wechseln, wo sie während einer Projektarbeit, zusammen mit vielen Theorieteilen,auf die Teilprüfung (TP) vorbereitet werden.


3. Lehrjahr



Nach erfolgreicher Teilprüfung, bei der die Lernenden ihre Grundlagen abschliessen, gelangen sie in die verschiedensten Konstruktionsabteilungen wie beispielsweise: Produktekonstruktion, Anlageplanung, Werkzeugbau oder Betriebsmittelkonstruktion. Dabei werden sie für kleinere Konstruktionsarbeiten beigezogen. Gearbeitet wird ab dem 3. Lehrjahr ausschliesslich mit dem Computer, auf unseren modernen 3D - CAD Programmen.


4. Lehrjahr



Im letzten Lehrjahr wechselt der Lernende nur noch einmal die Abteilung. In dieser wird er durch den Fachvorgesetzten auf die bevorstehende LAP, heute IPA (individuelle produktiv Arbeit) genannt, vorbereitet. Nach erhalt der Aufgabenstellung wird der Lernende zusammen mit dem Fachvorgesetzten die Aufgabe, korrekt gegliedert, realisieren. Dies soll ihm helfen, allfälllige Prüfungsangst abzubauen. Mit dem Abschluss der Schule und der Praxisarbeit im Betrieb, endet das Lehrverhältnis und ein weiterer Meilenstein kann gesetzt werden.

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